Wie sieht ein Smartphone von innen aus? Hochleistungs-Computer in Miniaturform

| 6. November 2009 | Keine Kommentare

E-Mails empfangen und versenden, im Internet surfen, mit Freunden in Verbindung bleiben, soziale Netzwerke nutzen, Musik hören und Filme gucken, Fotos und Videos selbst machen und verschicken oder von Tür zu Tür navigieren – alles Dinge, die noch vor kurzem nur mit leistungsfähigen Computern möglich waren. Doch dank moderner Smartphones und leistungsstarker Mobilfunknetze ist all dies heute jederzeit und nahezu überall mobil möglich. Von außen betrachtet unterscheiden sich Smartphones kaum von einem herkömmlichen Handy. Doch ihr Inneres gleicht eher einem Hochleistungscomputer, der extrem verkleinert wurde.

Am Beispiel vom BlackBerry Bold, das unter anderem bei Vodafone erhältlich ist, lässt sich gut erkennen, was alles in einem aktuellen Smartphone steckt und wofür es benötigt wird. Neben der „QWERTZ“-Tastatur, die wie bei einem Computer alle Buchstaben nur in kleiner Form bietet und so das schnelle Schreiben von E-Mails erlaubt, unterscheidet sich ein Smartphone von einem Handy mit herkömmlichen Ziffern insbesondere durch ein großes und hochauflösendes Display, auf dem sich auch gut Filme und Fotos betrachten lassen, die besondere Technik zum Empfangen und Senden von Daten, zum Beispiel um im Internet surfen zu können oder E-Mails zu empfangen, sowie durch nachfolgend genannte Features:

Innenansichten des aktuellen Blackberry Bold mit Erklärung der Bauteile (Foto: Vofadone)

Innenansichten des aktuellen Blackberry Bold mit Erklärung der Bauteile (Foto: Vofadone)

1 Audio-Buchse zum Anschluss des Stereo-Headsets
2 Micro-USB-Buchse zum Anschluss des Ladegeräts und zur PC-Synchronisation
3 Stummschaltung mit der im Gehäuse integrierten Taste
4 Kontakt für Lautsprecher der Lautsprecher selbst ist in der Frontplatte integriert
5 Tastatur-Kontakte für die Tasten in der Frontplatte
6 Mini-Trackball „Pearl“ die Bedienkugel der BlackBerrys
7 GPS-Empfänger empfängt Positionsdaten von Satelliten und gibt diese an Navigationsprogramme
8 Hauptprozessor und Speicher unter diesem Blech sind „Baseband-Chip“ und Arbeitsspeicher montiert
9 Mini-Rüttelmotor für den Vibrations-Alarm
10 Kamera-Modul Objektiv und Bildverarbeitungssensor für Foto- und Videoaufnahmen
11 Kontakt für LED-Blitz er speist den Blitz und löst ihn aus
12 Bluetooth-Chip und
-antenne
für die drahtlose Verbindung beispielsweise von Headsets oder Freisprecheinrichtungen
13 WLAN-Chip samt Antenne verbindet das Smartphone drahtlos mit Netzwerken
14 Stecker für Display-Kabel Display-Modul (nicht abgebildet) wird hier eingesteckt
15 Audio-Chips Chips und Mini-Verstärker für den Ton
16 SIM-Karten-Halter er nimmt die Mobilfunk-Karte auf
17 Steckplatz für Speicherkarte hier passt eine Micro-SDHC-Karte zur Speichererweiterung hinein
18 Verstärker für Mobilfunk Bauteile zur Verstärkung und Antennensteuerung (GSM und UMTS)
19 Steuerchips für Mobilfunk Sender und Empfänger für GSM/UMTS
20 Mikrofon überträgt die Stimme des Anrufers

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Kategorie: Allgemein

Über den Autor ()

Markus Burgdorf ist Journalist und PR-Berater. Als Geschäftsführer der deutschen Kommunikations-Agentur Avandy GmbH und Gründer der App Agency berät er Telekommunikationsunternehmen, App-Herausgeber und Firmen weiterer Branchen, die auf M-Commerce setzen möchten.

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