Günstige Preise statt höhere Geschwindigkeit auf dem Wunschzettel der Verbraucher

| 5. Dezember 2009 | Keine Kommentare

Eine aktuelle Umfrage der E-Plus Gruppe zeigt die Trends im mobilen Kommunikationsalltag auf: Immer mehr Nutzer begeistern sich für mobile Dienste wie Handynavigation, Wettervorhersage oder Informationsdienste rund um den aktuellen Aufenthaltsort. Dafür sorgen moderne Smartphones mit berührungsempfindlichen Bildschirmen. Zunehmend greifen Mobilfunkkunden zu den modernen, stylischen Geräten, die nun den Markt erobern. Bisher führten Programme wie die mobile Navigation auf Handys mit Tastaturfeld und kleinen Bildschirmen eher ein stiefmütterliches Nischendasein, nun aber legen sie deutlich zu. Auch das mobile Surfen wird immer beliebter. Jeder zweite Smartphone-Besitzer nutzt unterwegs bereits diese Quelle der Informationsbeschaffung.

Die Ansprüche ändern sich mit der Ausstattung der Mobiltelefone (Grafik: E-Plus)

Die Ansprüche ändern sich mit der Ausstattung der Mobiltelefone (Grafik: E-Plus)

In der Gunst der Smartphone-Anwender zu fallen scheinen dagegen Klassiker wie die Kurzmitteilung (SMS und MMS) oder das Radiohören über das Mobiltelefon. Und genau in diesem Bereich offenbaren sich womöglich die Schwächen der modernen Elektronik. Denn eine fehlerfreie Eingabe von Textnachrichten gelingt vielen Anwendern häufig erst nach einigen Trainingsanläufen.
 
Anders hingegen die Trends bei Besitzern klassischer Mobiltelefone: Hier zeigt die Umfrage der E-Plus Gruppe, wie sehr Anwendungen wie SMS, MMS und eMails die Beliebtheitsskala beherrschen. So ist die Kurzmitteilung (SMS) seit vielen Jahren die populärste Anwendung bei Handynutzern aller Altersklassen.

 

Die Mehrheit will günstigere Tarife... (Grafik: E-Plus)
Die Mehrheit will günstigere Tarife… (Grafik: E-Plus)

 

Doch hohe Übertragungsgeschwindigkeiten jenseits von UMTS, wie oft in Internet-Blogs und einschlägigen Foren diskutiert, benötigt keine dieser Anwendungen. Weder fürs Smartphone, noch fürs klassische Handy. Ob SMS oder Handynavigation – für relativ kleine Datenmengen, die diese Programme austauschen, reichen einfache Datenbeschleuniger wie EDGE mit bis zu 228 kbit/s und UMTS. Das Geschwindigkeit nicht alles ist, bestätigt die Umfrage. Statt schneller (2,6%) sollten mobile Dienste günstiger (77%) werden, so das Fazit aus den insgesamt 1.079 Angaben.


 

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Kategorie: Studien und Umfragen

Über den Autor ()

Markus Burgdorf ist Journalist und PR-Berater. Als Geschäftsführer der deutschen Kommunikations-Agentur Avandy GmbH und Gründer der App Agency berät er Telekommunikationsunternehmen, App-Herausgeber und Firmen weiterer Branchen, die auf M-Commerce setzen möchten.

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