Mein Sohn entwickelt sich zum iPhoneKönig

| 15. Dezember 2009 | 5 Kommentare
Der Hund unseres iPhoneKönigs (Abbildung ngcomo)

Der Hund unseres iPhoneKönigs (Abbildung ngcomo)

Mein fünfjähriger Sohn entwickelt sich zum iPhoneKönig. Wann immer ich nach Hause komme, fragt er mich, ob er mein iPhone haben könne. Er nutzt das iPhone, das ich immer extra nochmal im Büro für ihn auflade, zur virtuellen Pflege seines Hundes Coco. Dieser putzige Schäferhundwelbe, sozusagen der Urenkel der Tamagotchi, braucht tägliche Pflege und tägliches Training.

Dummerweise muss ich immer aufpassen, weil der Anbieter der App TouchPets, die Firma ngmoco nun auch vermehrt darauf setzt, dass die virtuellen Hundefreunde ihr Punktekonto mit realem Geld aufladen. Ein nettes Beispiel für m-commerce über eine kostenlose iPhone Applikation.  Da mein Sohn noch nicht richtig lesen kann, gerät der kleine iPhoneKönig so leicht in die Versuchung, mal eben einen realen Geldbetrag einzusetzen, um davon wiederum virtuelle Knochen, Ferngläser und ähnliches, dringend notwendiges Zeug zu kaufen.

Vorgestern war es nämlich so weit: Alles Streicheln, füttern und Gassi gehen sowie die vielen Trainingseinheiten halfen nicht, um das Punktekonto so aufzuladen, dass der für den nächsten Schritt im Karriere-Modus verpflichtend nötige Gegenstand gekauft werden konnte. Da war der kleine iPhoneKönig schon enttäuscht.

Wenn er nicht gerade mit seinem virtuellen Hund Gassi geht, versucht er sich an Rennspielen. Auch hier muss man aufpassen, weil bei dem einen oder anderen der Weg auch zu kostenpflichtigen Extras geht. Zum Glück gibt es da auch ein paar Werbespiele, zum Beispiel von SEAT (Cupra Race) oder VW (R Racing GTI), wo man die Befürchtung nicht haben muss. Mittelfristig werde ich die Spiele wieder runternehmen müssen, aber das muss behutsam geschehen, damit der iPhoneKönig sich darüber nicht erzürnt.

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Kategorie: Allgemein

Über den Autor ()

Markus Burgdorf ist Journalist und PR-Berater. Als Geschäftsführer der deutschen Kommunikations-Agentur Avandy GmbH und Gründer der App Agency berät er Telekommunikationsunternehmen, App-Herausgeber und Firmen weiterer Branchen, die auf M-Commerce setzen möchten.

Kommentare (5)

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  1. admin sagt:

    Heute hat der iPhoneKönig doch tatsächlich kein Interesse am iPhone und der Hundepflege gezeigt – er war einfach zu sehr mit der Playstation beschäftigt. Ein Abend ohne Mama musste natürlich zum Herrenabend mutieren – und da siegten die Rennspiele auf der PS3 über das iPhone – und der iPhoneKönig ließ Papa großzügig die Hundepflege übernehmen.

  2. admin sagt:

    Jetzt hat unser iPhoneKönig auch noch einen zweiten Hund adoptiert… Ich habe ihn gewarnt, dass er nun den doppelten Aufwand haben wird, aber es hat nichts genutzt.

  3. admin sagt:

    Ganz im Gegenteil, jetzt hat sich der iPhoneKönig sogar noch zwei Roboterhunde zugelegt, es ist zum Verzweifeln…

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