Über 10 Millionen E-Mails im Monat allein an Vodafone

| 8. Januar 2010 | Keine Kommentare

Unzählige E-Mails rasen heute rund um den Globus – als Botschaft aus dem privaten Bereich und natürlich auch als Geschäftspost. Alleine an Vodafone Deutschland werden monatlich mehr als 10 Millionen E-Mails adressiert. Und die elektronische Post hat Zukunft: Mehr und mehr wird sie auch unterwegs über mobile Endgeräte wie Smartphones genutzt.

Als vor 25 Jahren, im August 1984, die erste elektronische Post Deutschland erreichte, ahnte niemand, dass diese Technik unsere Kommunikationswelt nachhaltig verändern würde. Empfänger war Michael Rotert, damals Technischer Leiter der Informatikrechnerabteilung an der Universität Karlsruhe (TH). Laura Breeden in Cambridge (Massachusetts) hatte ihm eine Grußnachricht vom Computer Science Network (CSNET) gesendet. Die Übermittlung hatte mehrere Stunden gedauert.

Heute rasen E-Mails in Sekunden um den Globus. Von den monatlich über 10 Millionen E-Mails an Vodafone in Deutschland ist ein Großteil Spam – unerwünschte Werbung, schlimmstenfalls mit Viren verseuchte Post. Überwachungssysteme filtern diese penibel aus. Lediglich 1,8 Millionen E-Mails finden schließlich den Weg auf die Bürobildschirme der Vodafone-Angestellten. Rechnet man dies auf die Gesamtzahl der Vodafone-Mitarbeiter in Deutschland, vom Pförtner bis zur Geschäftsleitung, erhält jeder durchschnittlich sechs E-Mails pro Arbeitstag – ausschließlich von Adressaten außerhalb des Unternehmens. Hinzu kommen hausinterne Mitteilungen und E-Mails aus dem weltweiten Konzern an die deutschen Kollegen. Gemeinsam übersteigen sie das Aufkommen der externen Zusendungen um ein Vielfaches.

Auch im privaten Bereich hat sich die elektronische Post durchgesetzt: Laut Branchenverband Bitkom versenden heute 85 Prozent aller Internetnutzer ab 14 Jahre private Mails, das sind knapp 43 Millionen Bundesbürger. Über die Hälfte der bundesdeutschen Internetnutzer kontrolliert täglich das persönliche elektronische Postfach. Zunehmend werden dabei auch mobile Geräte genutzt, sogenannte Smartphones. Die praktischen Helfer erlauben über Mobilfunkverbindungen fast überall den E-Mail-Empfang und -Versand. Und selbst auf den kleinen Tastaturen eines Smartphones lassen sich schnell formvollendete Nachrichten tippen. Ein kleiner Kniff hilft dabei: In den Autotext-Funktionen (meist erreichbar im Menü „Einstellungen“) hinterlegt man einfach persönliche Grußformeln als Buchstabenkombinationen. Ein „mfg“ wandelt das Smartphone dann automatisch zum „Mit freundlichen Grüßen“, ein „thx“ zum „herzlichen Dank“, ein „lg“ zu „mit lieben Grüßen“ und mit „sw“ wünscht man ganz freundlich ein „schönes Wochenende“. Wer seine E-Mails noch einige Tage mit einem „Frohes neues 2010“ beenden möchte, hinterlegt die Grußformel als Textbaustein – etwa mit dem Kürzel „fn2“.

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Kategorie: Ratgeber

Über den Autor ()

Markus Burgdorf ist Journalist und PR-Berater. Als Geschäftsführer der deutschen Kommunikations-Agentur Avandy GmbH und Gründer der App Agency berät er Telekommunikationsunternehmen, App-Herausgeber und Firmen weiterer Branchen, die auf M-Commerce setzen möchten.

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