Mobil, smart und gefährdet – Angriffe auf Smartphones nehmen zu

| 3. Mai 2012 | 0 Comments

Laut der 17. Ausgabe des Internet Security Threat Reports (ISTR) von Symantec sind 2011 mobile Geräte wie Android Smartphones zum ersten Mal ernsthaft ins Visier der Cyberkriminellen geraten. Die Lage ist noch nicht vergleichbar mit der im PC-Bereich, doch die Gefahren im Mobilbereich nahmen sprunghaft zu. So sieht Symantec bis dato rund 3600 neue Schadcode-Varianten für mobile Endgeräte. Die Zahl der Sicherheitslücken auf mobilen Plattformen hat sich mit einem Anstieg von 93 Prozent zum Vorjahr nahezu verdoppelt.

In erster Linie zielten die Angreifer 2011 auf das Sammeln von Daten, Übermitteln von Inhalten und das Anwender-Tracking ab. Stefan Wesche, Norton Sicherheitsexperte bemerkt zu den Entwicklungen im Mobilfunkbereich: “Bei den Schädlingen handelt es sich in 77 Prozent der Fälle um “trojanisierte” Apps – zum Beispiel solche, die im Hintergrund teure Premium SMS verschicken. Oder sie lesen die gespeicherten Adressen aus.”

Bedrohungen für Smartphones in der Infografik

Symantic hat eine gute Infografik zu den Bedrohungen für Smartphones erstellt, auf der man mit einem Blick sehen kann, was versucht wird. (Grafik: Symantic)

Doch nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen müssen sich verstärkt mit diesen Gefahren auseinandersetzen, da aufgrund des “Bring your own Device”-Konzepts (BYOD) immer mehr private mobile Endgeräte in den Arbeitsalltag Einzug halten. Frank Bunn, Industry Marketing Manager für Service Provider bei Symantec sagt hierzu: “‘Bring your own Device’ wird längst auch in deutschen Unternehmen praktiziert. Dieser kulturelle Umschwung wirkt sich massiv auf die IT aus. Mobile Endgeräte zählen zu den drei größten Sorgenkindern von IT-Verantwortlichen im Bereich IT-Sicherheit, insbesondere wenn es um private Geräte von Mitarbeitern geht, auf denen sich aber auch Geschäftsinformationen befinden. Weltweit wurden rund 18,5 Millionen personenbezogene Daten kompromittiert, weil mobile Geräte gestohlen wurden oder verloren gingen.”

Die zunehmende Verbreitung mobiler Geräte und die Funktionsvielfalt sorgen dafür, dass diese eine immer größere Anziehungskraft auf Cyberkriminelle ausüben. Weitere Informationen zu diesen Entwicklungen, den kompletten Sicherheitsbericht sowie Tipps, wie man sich gegen diese Gefahren schützen kann, finden Sie unter http://bit.ly/JCwGId

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Category: Mobiles Internet, Nachrichten, Pressemitteilungen, Studien

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